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Konzertsommer in Kreta | Niko Papadakis

Kretasommer – Konzertsommer
Freude pur………….. denkste……
Die griechische Seele ist voller Musik und so haben wir uns in diesem Sommerurlaub in Heraklion  vorgenommen, Musikkünstler zu erleben und die Rhythmen zu genießen. Sei es Thanos Mikroutsikos oder Rita Antonopoulou, Giannis Kotsiras, Dimitra Galani, Natascha Bofiliou, Kostas Hatzis und Marinella.
Stufe1: Vorfreude
Mein Gott, Mikroutsikos keine drei Meter entfernt, der doch so vieles von Biermann und Brecht vertont hat, Kotsiras mit seiner klaren Stimme, dessen Griechisch sogar von einem Nichtgriechen verstanden wird, oder Dimitra Galani und Marinella, die mit 62 bzw. 75 rocken wie der junge Elvis, oder Kostas Hatzis, der mit seinen Liedern Schuld daran ist, dass ich, obwohl in Deutschland aufgewachsen, der griechischen Sprache mächtig bin.
Stufe 2 : Einlass
Jeweils eine Stunde vor dem Konzert ist  Einlass  und so haben wir uns wie viele andere auch angestellt, um so weit wie möglich vorne zu sitzen, da die Karten nicht nummeriert waren.
Stufe 3 : Sitzordnung
Die Stunde warten hatte sich gelohnt, wir saßen weit vorne, das Freilufttheater war ausverkauft. Wir hörten, dass jemand sagte,  die Show würde etwas später beginnen, da noch viele Leute rein wollten. Das war uns nicht fremd, vor einigen Monaten hat eine Show in einem Athener Club auch fast 80 Minuten später angefangen, aber wir sind ja in Griechenland und Zeit heißt in diesem Fall längere Vorfreude. Ursprünglicher Konzertbeginn 21:30, der Sommerwind macht das Warten erträglich und auf einmal der Lärm einer Armada von Menschen, nicht mit Schwertern oder sonstigen Waffen, sondern mit Plastikstühlen, Getränkeflaschen, Tüten mit Sporia und Chips bewaffnet, die nach vorne stürmten und ihre Stühle vor uns platzierten. Wir saßen somit statt in der ersten Reihe auf einmal in der siebten. Immer noch gut, sagten wir, bis die nächste Flotte der Zuhörer kam und, da für Stühle kein Platz mehr da war, sich einfach vor uns stellte. Ich gebe zu, ich habe für einen kleinen Augenblick Mikroutsikos wirklich aus drei Metern Entfernung gesehen, und die Schuhe von Natascha Bofiliou waren auch sehr schön.
Wie sagt jedoch mein Cousin Kostas: Lieber Gott, wir haben doch nur ein Leben, danke dass ich es als Grieche leben darf.